4.Quartal 2025 – mein Rückblick

6. Januar 2026

Liebe*r Couchgalerie-Besucher*in!

Ein Quartal mit wenig(er) Kraft

Das 4. Quartal war das beitragsschwächste des Jahres. Zum Ende hin erschienen zwei #8sammeln-Beiträge und ein #12von12 nicht; Krankheit, Müdigkeit und fehlende Lust spielten dabei eine Rolle. Gleichzeitig fand mit dem Abschluss der Farbkreisreise ein längerer Prozess seinen stimmigen Endpunkt – verbunden mit meinem Abschied von diesem Format.
Mit insgesamt 59 veröffentlichten Beiträgen habe ich die am Ende des 3. Quartals formulierte Prognose von 60 Beiträgen knapp nicht erreicht. Ich war von mehr ausgegangen – doch dann kam das Leben dazwischen. Zugleich waren es so viele Beiträge wie in keinem Jahr zuvor, was das 4. Quartal in ein anderes Licht rückt.

Veröffentlichte Blogbeiträge im 4. Quartal 2025

Oktober 2025

Datum Titel  Format / Reihe
03.10.2025 3. Quartal 2025 – mein Rückblick Quartalsbericht
09.10.2025 #8sammeln im Oktober 2025 – Energie, die zerrinnt #8sammeln
13.10.2025 #12von12 im Oktober 2025 – Kann das weg? #12von12
13.10.2025 Farbkreisreise 2025 – Braun im Oktober Farbkreisreise

November 2025

Datum Titel Format / Reihe
13.11.2025 #12von12 im November 2025 – Mein erster Corona-Tag in Bildern #12von12
19.11.2025 Farbkreisreise 2025 – silbergraue Novemberstimmungen Farbkreisreise

Dezember 2025

Datum Titel Format / Reihe
26.12.2025 Farbkreisreise 2025 – goldener Dezemberschluss Farbkreisreise

Meine Lieblingsbilder aus dem 4.Quartal

Was Zeit brauchte

Parallel dazu befanden sich zwei umfangreiche Beiträge in fortgeschrittener Bearbeitung: Der Blogbeitrag zum Thema Akt mit KI erwiest sich in der Bilderstellung als deutlich herausfordernder als erwartet, und auch der geplante Beitrag über mein Huhn Änne – ähnlich wie zuvor bei Dolores – verlangte durch die Sichtung und Auswahl vieler Fotos viel Zeit und Aufmerksamkeit. 

Die Liste der veröffentlichten Beiträge erzählt nur einen Teil dieses Jahres. 2025 war geprägt von hoher Arbeitsdichte, von Begleitungen und Situationen, in denen das Leben dazwischenkam und viel Energie forderte. Manche Prozesse blieben unsichtbar, andere wurden nur am Rand berührt – und doch haben sie das Jahr wesentlich mitgeprägt.

In diesen Zwischenräumen entstanden auch die Sketchnote-Übungen, die ich im Folgenden zeige.

Sketchnotes als Abendbeschäftigung

Warum ich mich damit beschäftigt habe

Visualisierung gehört zu meiner Arbeit als Supervisorin – zur Ergebnissicherung, zur Strukturierung von Prozessen und für eine nachhaltige Dokumentation. Um mich darin weiterzuentwickeln, habe ich mir ein mehrteiliges Online-Coaching zur Visualisierung gegönnt, das ganz auf meine eigenen Bedürfnisse zugeschnitten war.

Üben jenseits von Kursen und Arbeit

Ein Teil meines Weges hin zu Sketchnotes, Icons und besserer Visualisierung fand jedoch unabhängig davon statt: abends im Bett (statt auf dem Sofa). Mit Papier, Stift, einem Buch als Anleitung – und mit dem, was gerade da war: Spielzeug, Alltagsgegenstände, kleine Figuren, Dinge mit klaren Formen. Supervisorinnen sammeln so etwas ja gern😉!

Ich zeichnete, was vor mir lag – reduziert, nicht ausgefeilt. Immer wieder auch dieselben Motive: Uhren, Häuser, Stifte, Autos, Gesichter, Tiere. Varianten desselben Symbols, leicht verändert, neu ausprobiert. Manche Seiten wirken wie Sammelblätter, andere wie erste Versuche, Ordnung ins Visuelle zu bringen.

Die Abbildung des Buches erfolgt ausschließlich im Kontext meiner persönlichen Übungspraxis und stellt keine Werbung oder Kooperation dar.

Worum es mir dabei ging

Diese Übungen dienten keinem unmittelbaren Zweck. Es ging darum, Formen zu finden, zu vereinfachen, zu wiederholen. Linien sicherer werden zu lassen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie viel ein Icon wirklich braucht – und wie wenig. Und Spaß macht es auch!

Rückblick und Ausblick – Sketchnote

Rückblickend waren diese Sketchnote-Abende ein typisches Beispiel dafür, wie ich meine Vielbegabung lebe: neugierig, spielerisch, eigenständig. Gleichzeitig sind sie irgendwann eingeschlafen – nicht aus Desinteresse, sondern weil die Energie fehlte und anderes Raum brauchte.

Dass ich sie hier zeige, gehört für mich zum Quartalsrückblick dazu. Nicht als abgeschlossener Prozess, sondern als angefangener Weg, der 2026 wieder aufgenommen werden soll – mit mehr Ruhe, mehr Klarheit und hoffentlich wieder mehr Abenden mit Papier und Stift.

Liebe*r Couchgalerie-Besucher*in!

Ein Ausblick im Werden

In den bisherigen Quartalsrückblicken habe ich mein Visionboard 2025 jeweils einbezogen. Dieses Mal passt das nicht wirklich. Der Blick zurück verlangt weniger Deutung und mehr Anerkennung dessen, was war – mit all seiner Arbeitsdichte, Erschöpfung und den Wegen, die das Leben eingeschlagen hat.

Was stattdessen gut passt, ist ein Ausblick im Werden. Neben dem Visualisierungsworkshop habe ich mir eine mobile Moderationswand für meine Supervisionsarbeit angeschafft. Auf ihr wächst und verändert sich derzeit mein Visionboard für 2026.

Unscharfes Foto einer Moderationswand mit einem im Entstehen befindlichen Visionboard für 2026.

Es ist kein fertiges Bild, kein klares Ziel. Es arbeitet in mir, verschiebt sich, wird ergänzt und umgesteckt. Gedanken, Bilder und Worte kommen hinzu, andere verlieren an Bedeutung. Solange ich die Moderationswand nicht außer Haus brauche, darf dieser Prozess sichtbar bleiben – als etwas Vorläufiges, Bewegliches, Lebendiges.

So endet dieses Jahr nicht mit einem abgeschlossenen Bild, sondern mit einem offenen Raum.

Raum geben – Raum halten – Raum nehmen
und Raum schaffen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mich in diesem Jahr begleitet haben – durch Mitlesen, Kommentare, Rückmeldungen und stille Präsenz –, danke für dein Dabeisein auf der Galeriecouch, und ich lade dich ein, auch 2026 wieder Platz zu nehmen.

Mit den besten Wünschen für das Jahr 2026!

Herzlichst, Silke

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