12 von 12 im April 2026 – Ein echt tierischer Tag

13. April 2026

Vier Hühner im Gehege im Garten, Beitragsbild für einen 12 von 12 Blogbeitrag im April mit tierischem Alltag.

Liebe*r Couchgalerie-Besucher*in!

Heute ist wieder der 12. – und damit Zeit für #12von12.
Das bedeutet: 12 Bilder aus meinem Alltag, gesammelt über den Tag hinweg.

Die Blogaktion wird von „draußen nur kännchen“ organisiert – dort versammeln sich viele solcher Tages-Einblicke.

Mein Tag? Ziemlich tierisch.

01/12 Vermutlich Hanni. Oder doch Nanni?

Eine der neuen Hennen beim Füttern am frühen Morgen im Garten, vermutlich Hanni oder Nanni, aufgenommen bei Sonnenaufgang.

So ganz sicher bin ich mir noch nicht – die beiden unterscheiden sich eigentlich nur in der Form ihres Kamms. Und ohne direkten Vergleich wird selbst das plötzlich schwierig: Ist das jetzt der kleinere oder der etwas größere?

Charakterlich zeigen sich schon Unterschiede. Eine ist forscher, die andere manchmal erstaunlich laut.

Vor zwei Wochen sind sie bei uns eingezogen. Nach einer Woche fressen sie mir schon aus der Hand. Gestern Abend konnte ich sie auf der Stange ganz kurz berühren, ohne dass sie flüchtenden.

Dieses Bild ist zwar von gestern – aber meine heutigen Versuche, ein scharfes Foto von allen vier beim Füttern zu machen, waren aussichtslos.

Und trotzdem: Ich bin heute wieder bei Sonnenaufgang draußen. 6:45 Uhr.
Egal ob Wochentag oder Wochenende.

02/12 Mutige Maus

Kleine Maus im Hühnerstall zwischen verstreuten Sonnenblumenkernen, ein dreister Frühstücksgast zwischen den Hühnern.

Ein dreister Frühstücksgast im Hühnerstall.

Mitten zwischen verstreuten Sonnenblumenkernen sitzt sie – wachsam, jederzeit zur Flucht bereit. Die kleinste Bewegung, und: schwupp, weg.
Und doch ist sie im nächsten Moment wieder da.

Sogar zwischen Huldas Füßen huscht sie hindurch, als wäre sie hier genauso zuhause wie die anderen.

Dieses Bild ist vergrößert. In Wirklichkeit ist sie noch viel kleiner.
Und vielleicht macht gerade das ihren Mut so erstaunlich.

03/12 Nööö!

Hund Lotte beim Spaziergang am frühen Sonntagmorgen neben Osterglocken, trägt einen Regenmantel und schnuppert im Gras.

Nach den Hühnern geht es für Lotte und mich auf unsere Morgenrunde durch den Stadtteil.

Sonntagsfrüh gehört er uns ganz allein. Still und leer.

Lotte interessiert sich heute nicht für die Osterglocken.
Sie ist eher damit beschäftigt, ihren uncoolen Regenmantel zu ertragen – dabei soll der sie doch einfach nur warmhalten.

Fotoposing?
Gibt es unter diesen Umständen nicht.

04/12 15 Minuten anfangen

Sonntag ist bei mir oft Haushaltstag.

Einige Baustellen haben sich angesammelt – und ich will nicht so richtig dran.
Dann hilft mir der Timer: 15 Minuten. Mit der Erlaubnis, danach wieder aufzuhören.

Smartphone-Timer auf 15 Minuten gestellt als Motivation für Haushaltsaufgaben.

05/12 Mein Kleiderschrank im Übergang

Heute ist mein Kleiderschrank dran.
Der Winter ist noch nicht weg, der Frühling noch nicht da.

Auf der Stange: Kleidung in der Warteschleife.
Links sammelt sich die nächste Saison zum Auffrischen, rechts kommt weg.

Kleiderständer mit Kleidung in Übergangsphase zwischen Winter und Frühling, Wäschekörbe mit aussortierten und zu sortierenden Kleidungsstücken.

Und mittendrin die klare Gewissheit:
Mein Kleidungsstil wird sich verändern.

06/12 Gewachsenes Dorf

Selbstgebautes Tipi aus Ästen im Wald, gewachsenes Spiel- und Bauprojekt während der Osterferien.

Vor dem Mittagessen geht es in den Wald.

Während der Osterferien ist das Waldtipi-Dorf aus dem Winterschlaf erwacht und ziemlich gewachsen.
Ich weiß gar nicht, wer hier baut – und wir freue uns einfach an den schönen Ergebnissen.

07/12 Zu viel des Guten

Zum Mittagessen gibt es selbstgemachte Hamburger.

Selbstgemachter Hamburger mit Salat und Soße auf einem Teller als Mittagessen.

Lecker.
Und doch irgendwie zu viel.

08/12 – Volle Aufmerksamkeit

Für Lotte wurde auch etwas Fleisch gebraten.

Hund Lotte blickt aufmerksam nach oben beim Training mit Futterbelohnung.

Wir nutzen die Gelegenheit zum Training –
und jetzt ich habe ihre volle Aufmerksamkeit.

09/12 – Alle vier auf einem Bild

Der volle Bauch lässt mich nicht entspannen.

Also gehe ich raus in den Garten – mache viele Hühnerfotos
und schaffe es tatsächlich, alle vier auf ein Bild zu bekommen.

Sie stehen im Tunnel zum Außengehege – einer ihrer Lieblingsplätze.
Keine Käfighaltung.

10/12 – Braune Tonne

Statt Mittagspause: Gartenarbeit.

Ich fülle die braune Tonne – morgen ist Abholung.

Braune Mülltonne wird mit Gartenabfällen wie Laub und Zweigen gefüllt, Handschuhe liegen daneben.

11/12 – In der Einflugschneise

Im Efeu über dem Hühnerstall wird gebaut.
Eine Taube – oder sind es zwei? Ganz sicher bin ich nicht.

Taube sitzt im Baum über einem Hühnerstall und baut ein Nest im dichten Efeu.

Beim An- und Abflug dieses typische Geräusch: ein schnelles, weiches Flattern, fast wie ein leises Wusch-wusch-wusch.
Äste werden herangebracht, viele fallen daneben. Der Einflug ins dichte Efeu ist offenbar nicht ganz einfach.

Wenn ich auf der Bank darunter sitze, fühle ich mich ein bisschen wie in der Einflugschneise eines kleinen Flughafens.

Und denke dabei unweigerlich an meine neue Blogbeitrags-Serie:
„Silke hat mehr als einen Vogel“ – da geht es auch um die Tauben und ich bin mittendrin, im neuen Lernfeld. 

12/12 – Alma

Zum Abschluss noch einmal ein Huhn.

Nahaufnahme einer Henne mit verklebtem Auge, die regelmäßig Pflege benötigt.

Alma, eine der älteren Hennen.
Ihre Augen sind chronisch verklebt, sie braucht regelmäßig Pflege.

Früher die Letzte in der Hackordnung –
doch seit dem Einzug von Hanni und Nanni hat sie „die Macht ergriffen“.

Sie hackt die anderen.
Selbst Hulda, mit der sie vorher allein war, wird nicht verschont.

Und trotzdem ist sie mein Lieblingshuhn.
Ein Dauerpflegefall aus schlechter Haltung.

Ich hatte ihr (oder mir) mit den Neuen mehr Ruhe gewünscht.
Stattdessen ist sie erstaunlich unfreundlich.

Liebe*r Couchgalerie-Besucher*in!

Ein Tag zwischen Hühnern, Maus, Hund und Tauben.
Zwischen Fürsorge, Beobachtung, Alltag und kleinen Überraschungen.

Und irgendwo dazwischen ich –
mit einem vollen Bauch, einem halbfertigen Kleiderschrank
und einer wachsenden Sammlung gefiederter Geschichten.

Silke hat eben mehr als einen Vogel.

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