1. Quartal 2026 – Lebensgefühl fällt nicht vom Himmel

1. April 2026

Ausschnitt eines Visionboards 2026 mit farbigen Collage-Elementen zu Lebensgefühl, Humor und persönlicher Ausrichtung

Liebe*r Couchgalerie-Besucher*in!

Das erste Quartal 2026 hat mich nicht einfach weitermachen lassen.

Ich habe genauer hingeschaut:
auf meine Themen, auf meine Art zu arbeiten –
und auf die Frage, wo ich wirklich in Resonanz gehe.

Manches hat sich geklärt.
Anderes bleibt offen.

Ein Blick auf die Blogbeiträge zeigt, wie vielfältig dieses Quartal war –
zwischen Rückblick, neuen Reihen und ersten klareren Positionierungen:

Blogbeiträge (Januar–März)

Monat Datum Beitrag
Januar 06.01. 4. Quartal 2025 – mein Rückblick
11.01. Nackt. Echt. Reif. – Mein Weg zu Aktbildern mit KI
13.01. 12von12 im Januar 2026 – heute langsamer
27.01. NEU: Behausung – eine Annäherung | Januar 2026: erste Räume
Februar 03.02. Ein Huhn namens Änne – ein weiteres künstlerisches Hühnerportrait
08.02. NEU: Marketingzäune – oder: Warum ich irgendwann nicht mehr mitspiele
12.02. Behausung – eine Annäherung | Februar 2026: erste Behausung
15.02. 12von12 im Februar 2026 – Alltag, Arbeit und eine Leerstelle
März 06.03. Behausung – eine Annäherung | März 2026: Zuflucht aus Stoff
08.03. Doch wieder: #8sammeln im März 2026
14.03. 12von12 im März 2026 – Zahnarzt, Tierarzt und kreative Schmerzbewältigung
21.03. NEU: Silke hat mehr als einen Vogel – Die Eulen 1/2
26.03. Silke hat mehr als einen Vogel – Die Eulen 2/2

Hinter diesen Beiträgen zeigen sich erste Linien und Schwerpunkte,
die sich im Laufe des Quartals entwickelt haben:

Auswertung: Neue Beiträge im 1. Quartal 2026

Mit dem Jahresthema „Behausung“ bin ich gestartet – und ich merke, wie sehr mich dieses Thema selbst überrascht.
Wie viel da drin steckt, was sich zeigt, auftut und weiterentwickelt.
Ich taste mich noch heran – und gleichzeitig entsteht schon etwas.

Ganz anders die neue Reihe „Silke hat mehr als einen Vogel“:
Hier habe ich große Freude an der Recherche, an der Fülle und Vielfalt der Motive.
Die Eulen sind erst der Anfang – ich ahne, dass hier noch viel kommen wird.

Neu sind auch meine Reflexionen aus der Kategorie „Haltung & Muster“, wie z. B. die Marketingzäune.
Hier brauche ich Mut, meine eigene Meinung zu zeigen –
und gleichzeitig spüre ich: Genau das will ich mehr.

Parallel dazu hat sich auch auf einer ganz anderen Ebene etwas zusammengefügt –
nicht in Texten, sondern in Bildern, Fragmenten und inneren Spuren:

Die Visionsboards 2026

Zu Beginn des Jahres haben sich auf meiner Moderationswand Visionen entwickelt.
Erste Schnipsel, Bilder und Gedanken haben sich nach und nach zusammengefunden –
so, dass daraus schließlich drei Visionboards entstanden sind:

  • für Supervision Plus,
  • für vielbegabt.de
  • und für mein Lebensgefühl 2026.

Von diesem dritten möchte ich hier erzählen.

Lebensgefühl 2026 – Vom Lachen, das ich mir zurückhole

Es ist kein klassisches Zielbild.
Eher eine Sammlung von Spuren, Hinweisen und inneren Bewegungen –
von dem, was sich zeigen will, ohne schon festgelegt zu sein.Collage eines Visionboards 2026 mit Texten zu Lebensgefühl, Humor, Selbstbestimmung und Lernen sowie Bildern von Regenbogen, Menschen und Naturmotiven

Lebensgefühl kommt nicht einfach.
Es fällt nicht vom Himmel wie Konfetti.

Ich entscheide mich dafür.

Und wenn das Lachen fehlt,
warte ich nicht.
Ich gehe los und suche es.

Im Moment streife ich durch die Randgebiete des Humors:
durch Ladies Night, durch Bühnen, durch Programme,
die nicht gefällig sind.

Ich spüre nach:
Worüber lache ich eigentlich?

Ich lache nicht dort,
wo auf Kosten von Frauen gelacht wird.
Und nicht über Politik,
wenn Menschen zu einfachen Pointen werden.

Mich interessiert etwas anderes:

Ich lache dort,
wo jemand sich selbst nicht schont.
Wo Selbstironie aufblitzt
wie ein ehrliches Licht.

Wenn das Schwere nicht weggedrückt wird,
sondern mit am Tisch sitzt.
Wenn das Unbequeme eine Stimme bekommt.

Wenn das Lachen langsam kommt
und hängen bleibt,
weil darunter etwas liegt, das wahr ist.

Ich suche kein lautes Gelächter.

Ich suche dieses eine Lachen,
das etwas in mir bewegt.
Das nicht ablenkt,
sondern verbindet.

Mit mir.
Mit dem Leben.
Und vielleicht – mit anderen.

Und während ich schreibe, sammle und gestalte, stellt sich eine weitere Frage –
leise, aber zunehmend klarer:

Resonanz statt Zugehörigkeit

In diesem Quartal habe ich mich vermehrt in der Blogger*Innenszene umgeschaut – mit der Frage:
Wo gehe ich in Resonanz? Wer geht mit mir in Resonanz? Wo will ich vielleicht mitmachen?

Ich schaue noch.
Und gleichzeitig zeigt sich eine erste Erkenntnis:

Ich suche keine Einbahnstraßen mehr.

Ich drehe um, wo keine Antwort kommt.
Wenn ich kommentiere, dann in dem Wunsch nach Austausch –
und den lebe ich auch selbst.

So werde ich z. B. keine 12von12-Beiträge mehr kommentieren,
auf die keine Reaktion erfolgt.

Und dann ist da noch das ganz Konkrete, Alltägliche,
das sich nicht planen lässt und trotzdem alles verändert:

Aus dem Hühnerstall

Im ersten Quartal musste ich mich von meiner Henne Hilde verabschieden.
Hilde war das Huhn, mit dem alles begann. 2019 war sie plötzlich da, in unserem Garten – und blieb.

Aktuell sammle und sichte ich ihre Fotos.
Irgendwann werde ich ihre Geschichte aufschreiben.

Nach Hildes Tod waren da nur noch Hulda und Alma.
Wie sollte es weitergehen?

Nach einigem Hin und Her habe ich mich entschieden, wieder zwei neue Hühner dazu zu holen.
Keine schnelle Entscheidung – eher ein Abwägen, ein Spüren, ein langsames Annähern.

Jetzt sind sie da.
Und mit ihnen kommt wieder Bewegung in den Hühneralltag.

🐔 Ich stelle vor: Hanni und Nanni.

Zwei Old English Fighters – 
und auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden.

Ich erkenne sie bisher am Kamm:
Hanni hat mehr – und ist auch die forschere von beiden.
Nanni hat weniger Kamm, ist schüchterner und im Moment noch ziemlich gestresst.

Was kaum sichtbar ist: wie klein sie eigentlich sind – nur etwa 600 g.

Noch orientieren sie sich, suchen ihren Platz,
halten Abstand und beobachten.

Auf den Bildern wird sichtbar, wie ähnlich sie sich sind – und wie unterschiedlich sie sich zeigen.

Ich schaue zu,
wie sie ankommen.

Liebe*r Couchgalerie-Besucher*in!

Wenn ich auf dieses Quartal zurückblicke, sehe ich kein fertiges Bild.

Ich sehe Bewegung.
Annäherung.
Und erste Entscheidungen, die sich noch nicht laut anfühlen – aber klar.

Ich probiere aus, was zu mir passt.
Ich lasse weg, was nicht trägt.
Und ich beginne, mir selbst mehr zu vertrauen.

Vielleicht ist genau das mein Lebensgefühl 2026:
nicht angekommen zu sein –
sondern unterwegs,
und dabei immer mehr bei mir.

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