Alltagsfundstücke Nr.2 – was ich dir so erzählen würde
26. September 2026
Liebe*r Couchgalerie-Besucher*in!
Da sind sie wieder, meine Alltagsfundstücke.
Und ich merke inzwischen, dass dieses neue Format etwas mit mir macht. Seit ich angefangen habe, Alltagsfundstücke zu sammeln, gehe ich aufmerksamer durch meinen Alltag.
Ich fotografiere wieder mehr. Ich bleibe bei Dingen hängen, die mir sonst vielleicht durchgerutscht wären. Und manchmal formuliere ich im Kopf schon ein paar Sätze zu etwas, das mir gerade begegnet.
Nicht alles davon wird später hier landen. Das muss es auch gar nicht.
Das Hinschauen selbst ist schon ein Gewinn.
Und ein bisschen fühlt es sich an, als würde ich dabei immer mal wieder den Autopiloten ausschalten.
Schau, was ich diesmal mitgebracht habe.
Alma liebt Holunderbeeren

Das ist Alma, unsere älteste Henne und derzeit ziemlich überforderte Chefin von Hanni und Nanni, unseren beiden jungen Zwerghühnern.
Alma ist gerade mitten in der Mauser. Auf dem Foto kann man schön sehen, dass sogar in ihrem Gesicht neue Federn nachwachsen.
Und Alma liebt Holunderbeeren.
Überreden muss man Alma zum Fressen sowieso nie. Im Moment bekommt sie von den Beeren meistens die meisten ab – einfach, weil sie schneller ist. Hanni und Nanni entdecken gerade erst, wie lecker die Dinger sind.
Alma weiß jedenfalls längst, was gut ist.
Wenn es im Bauch spukt – diesmal ganz praktisch
Über dieses Alltagsfundstück habe ich kurz nachgedacht. Zeige ich das wirklich?
Das ist ein SIBO-Atemtest.

In meinem Behausungsprojekt habe ich im Mai schon darüber geschrieben, wie es sich anfühlt, wenn es im Bauch spukt.
Inzwischen bin ich ein Stück weiter: Ich möchte genauer wissen, was da eigentlich los ist. Also wird nicht nur hingeschaut, sondern auch getestet.
Weiterbildung, wie auch Lotte sie mag
Im August habe ich eine Weiterbildung in Systemischer Aufstellungsarbeit begonnen. Dazu gehört natürlich auch Fachliteratur.

Und weil ich gerade mein Genogramm von 2011 neu aufarbeite, lese ich im Moment besonders viel über Familien, Generationen und das, was über Generationen hinweg weiterwirken kann.
Eine freut sich ganz besonders über meine derzeitige Leselust: Lotte.
Denn wenn ich lese, liege ich häufig auf dem Sofa. Und wenn ich auf dem Sofa liege, hat sie mich genau da, wo sie mich haben möchte.
Englisch lernen – seit 1876 Tagen
Seit 1876 Tagen lerne ich mit Duolingo Englisch. Das sind inzwischen etwas mehr als fünf Jahre.
Und im Moment macht es richtig Spaß. Die Aufgaben haben immer mehr mit dem realen Leben zu tun – und zwischendurch gibt es offenbar auch wichtige Entscheidungen zu treffen: Tasten- oder T-Rex-Outfit?
Diese Woche gab es außerdem einen persönlichen Rekord: 795 XP an einem Tag.
Und ich merke: Ich verstehe immer mehr. Beim Sprechen sieht das allerdings ganz anders aus. Da bin ich nach wie vor sehr gehemmt und vermeide es, wenn es irgendwie geht.
Eine Zeit lang hatte ich sogar ein Englischcoaching. Das hat mir viel Spaß gemacht – aber es war eben auch ein geschützter Raum. Im echten Leben wäre ich vermutlich trotzdem stumm geblieben.
Mein großer Traum beim Englischlernen ist:
Nicht nur immer mehr Englisch zu verstehen, sondern mich irgendwann auch zu trauen, es einfach zu sprechen.
Ein Geschenk an mich selbst
Diesen Pullover schenke ich mir selbst zum Geburtstag.

Ich mag die herbstlichen Farben und die Strickmotive. Und er ist genau das, was ich jetzt wieder gerne trage: kuschelig, warm und gemütlich.
Dazu gibt es einen neuen Geldbeutel. Der ist deutlich kleiner als mein alter und passt viel besser in meine Tasche.
Dafür verabschiede ich mich von meinem Drachen-Portemonnaie.

Ich finde es immer noch wunderschön. Aber es ist zu groß und inzwischen ziemlich abgeliebt
Schön war’s mit dem Drachen. Jetzt kommt er weg.
Aber so ganz sang- und klanglos wollte ich ihn dann doch nicht verschwinden lassen. Also habe ich ihm mit Hilfe der KI noch einmal Flügel verliehen.
Und mir gleich mit.
Und bei dir? Was würdest du mir erzählen?
So, jetzt bin ich wieder eine ganze Weile dran gewesen. 😄
Wenn wir tatsächlich zusammen auf meiner Couch säßen, wärst jetzt du an der Reihe.
Was würdest du mir erzählen?
Was ist dir in letzter Zeit aufgefallen? Was hat dich beschäftigt, gefreut oder genervt? Was hast du entdeckt, ausprobiert, gekauft oder vielleicht auch aussortiert?
Erzähl mir dein Alltagsfundstück gerne unten in den Kommentaren.
Und wenn du selbst bloggst und inzwischen auch Lust bekommen hast, deine Alltagsfundstücke zu sammeln, dann lass mir gerne den Link zu deinem Beitrag da.
Ich komme vorbei und schaue, was du mir zu erzählen hast.
Herzlichst, Silke
Hinweis zu Produkten und KI: Duolingo und das gezeigte Fachbuch habe ich selbst bezahlt. Ich nenne und zeige beides, weil es gerade zu meinem Alltag gehört. Es gibt keine Kooperation, keine Gegenleistung und keine Affiliate-Links.
Beim Schreiben dieses Beitrags habe ich ChatGPT als Sparringspartner genutzt. Das Drachenbild wurde mit KI aus meinem Foto und dem Foto meines alten Drachen-Portemonnaies erstellt.